Kraftsport und vegane Ernährung – ein Widerspruch?

Für viele nicht vegane Sportler und Fitnessbegeisterte ist es ein Widerspruch, sich rein pflanzlich zu ernähren und gleichzeitig erfolgreich Muskeln aufzubauen. Schließlich essen Veganer keine tierischen Produkte, die vor allem in der Fitnessbranche als essentiell für den Muskelaufbau gelten: Eier, Milchprodukte wie Magerquark und natürlich viel Fleisch. Tierische Produkte bieten schließlich die für Sportler zwingend benötigte Eiweißzufuhr.

Patrik Baboumian – Kraftsport und vegane Ernährung passen zusammen!

Für den Kraftsportler Patrik Baboumian ist dies ein weitverbreiteter Irrtum. 2011 ist er aus ethischen Gründen auf eine vegane Ernährung umgestiegen und erkämpfte im selben Jahr beim Strongman den nationalen Titel im Schwergewicht. Seit dem durfte er sich „stärkster Mann Deutschlands 2011“ nennen. Kein Wunder, schließlich betreibt er seit mehr als zwei Jahrzehnten Kraftsport und räumt auch heute noch etliche Preise ab. Quelle: Instagram Der Leistungssportler betreibt seit dem viel Aufklärung im Bereich Kraftsport und Ernährung, um die Mythen über die Unvermeidbarkeit tierischer Produkte bei Kraftsport zu entkräften und über die Vorteile einer rein pflanzlichen Kost aufzuklären. Er spricht sogar über eine Förderung seiner sportlichen Leistungen. Dank seiner pflanzlichen Ernährung hat er z.B. sein jahrelanges Problem der Übersäuerung (Sodbrennen) komplett hinter sich lassen können und hat allgemein nach dem Essen nicht mehr so ein Völlegefühl, was ihm zusätzliche Energie verschafft. Patrik beweist einfach mit seiner kräftigen Erscheinung und seinen Erfolgen, dass es für vegane Kraftsportler offensichtlich keine Nachteile beim Muskelaufbau gibt. Das Bild vom dürren, kränklich wirkenden Veganer macht er längst zunichte. So entscheiden sich neben normalen Konsumenten auch immer mehr Sportler für eine vegane Lebensweise.

Bärenstark mit pflanzlichem Protein

Egal ob Veganer oder Omnivor – letztendlich kommt es im Kraftsport darauf an, dass man genug Kalorien und Protein zu sich nimmt, um seine Form halten zu können. Man muss nur wissen, wo man seine Kalorien her bekommt. Und da hat man auch als Veganer eine breite Auswahl an Lebensmitteln: Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse und Saaten zählen bekanntlich zu den besten pflanzlichen Proteinquellen.

pflanzliches-protein

Natürlich muss bei pflanzlichem Protein die biologische Wertigkeit berücksichtigt werden. Pflanzliche Proteine sind generell schlechter verdaulich als tierische, so dass man bei einer veganen Ernährungsumstellung grundsätzlich etwas mehr Protein zu sich nehmen sollte, als bisher. Dies sollte aber nicht als Nachteil betrachtet werden. Schließlich kann tierisches Protein im Übermaß nachweislich schädlich sein, u. a. für das Herz. Linsen enthalten z.B. im Gegensatz zu Rindfleisch keinerlei LDL-Cholesterin und sind mit 24g Eiweiß auf 100g sogar die gesündere Alternative.

Vegan Protein – Muskelaufbau mit PUR YA

Um schnell auf seine täglichen Kalorien zu kommen haben sich schon immer Eiweißshakes bewährt. So auch bei vielen veganen Sportlern. Vor allem an Tagen wo wenig Zeit zum kochen bleibt oder das Frühstück wegfällt, helfen flüssige Kalorien dabei mehr zu essen als man es normalerweise tun würde. Smoothies und Shakes erleichtern in dieser Hinsicht die Nahrungsaufnahme und lassen sich durch pflanzliche Proteinpulver schnell, einfach und ganz nach dem persönlichen Geschmack anreichern. Pflanzliches Protein ist nämlich in vielen Fällen nahezu gleich effektiv wie tierisches Protein und hat sogar weniger Fett und wertvollere Ballaststoffe.

Tipp: Leistungssportler greifen gerne auf Reis- (80 % Eiweiß) und Lupinenprotein zurück. Das Aminosäurenprofil von Reisprotein weist sogar eine Ähnlichkeit in Höhe von 97% im Vergleich mit Molkenprotein auf, während sich Lupinenprotein hingegen hervorragend zur Regulierung des Säure-Base-Haushalts eignet. Aber auch Erbsenprotein ist für Sportler vor allem wegen der so genannten BCAAs interessant. Diese sollen in besonders hohem Maße den Muskelaufbau unterstützen da sie in einem für den menschlichen Körper optimalen Verhältnis von 2:1:1 vorliegen. Zudem wird Erbsenprotein eine besonders gute Verdaulichkeit zugeschrieben.

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